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Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen* und wurde den drei Schwestern* Patria, Minerva und María Teresa Mirabal gewidmet, die an diesem Tag im Jahr 1960 brutal ermordet worden sind. Man kennt sie auch unter dem Tarnnamen „Las Mariposas“.
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Am 17. Mai 2019 wurde Österreich von einem politischen Erdbeben erschüttert, ausgelöst durch das wohl berühmteste Video der neueren österreichischen Geschichte. Die Auswirkungen sind bekannt: eine Neuwahl am 27. September, aus welcher die ÖVP mit Sebastian Kurz, sowie die Grünen mit Werner Kogler als die großen Sieger hervorgingen.
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Portrait von Marie Curie
Marie Sklodawska Curie wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren und wirkte als Physikerin und Chemikerin. Da Frauen* im zu Russland zugehörigen Teil Polens nicht zum Studium zugelassen waren, verbrachte sie ihr Leben in Frankreich und Studierte ab 1891 an der Sarbonne. 1897 begann sie damit, sich mit radioaktiven Substanzen, hauptsächlich mit der Strahlung von Uranverbindungen, zu beschäftigen und brachte erstmals das Wort „radioaktiv“ mit ihnen in Verbindung. Gemeinsam mit ihrem Ehemann* Pierre Curie entdeckte die beiden Elemente Polonium und Radium. Für diese Forschungsarbeiten erhielt sie 1903 den Nobelpreis für Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie. Erst vier Personen erhielten bis jetzt mehrere Nobelpreise, Marie Curie ist die einzige Frau* von diesen. Als ihr Ehemann starb, wurden ihr 1906 seine Lehrverpflichtungen übertragen. Zwei Jahre später begann sie, an der Sarbonne zu lehren – als erste Frau* und einzige Professorin*. In der Zeit des Ersten Weltkriegs begann sie, sich als Radiologin um die Pflege verletzter Soldaten* zu kümmern. In Folge dessen entwickelte sie einen Röntgenwagen, der Untersuchungen in Frontnähe erleichterte. Als der Erste Weltkrieg zu Ende war, setzte sie sich in der Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes für bessere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler*innen ein. Ebenfalls setzte sie sich für bessere Bedingungen für weibliche* und ausländische Studierende am Pariser Radium-Institut ein.
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In München griffen im Sommer 1943 Student_innen gemeinsam mit einem ihrer akademischen Lehrer* Hitler offen an. Idealismus und die wachsende Abscheu vor der kriminellen Unmenschlichkeit des Regimes hatte eine Gruppe um Sophie Scholl und ihren Bruder Hans zusammengeführt. Der Name „Scholl“ weckt unmittelbar die Erinnerung an jene mutige Widerstandsbewegung - Weiße Rose.