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Sie flüchten aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak und stoßen in Österreich nicht nur auf sprachliche Problem. Das Sprachencafé BG Bludenz versucht diese Barrieren gemeinsam mit den Flüchtlingen zu überwinden. Weniger reden, mehr tun. Sagt man. Aber was, wenn mehr tun bedeutet, mehr zu reden?
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Was ist der europäische Freiwilligen*dienst? Wieso überhaupt freiwillig arbeiten? Wie ist es, ein Jahr in einem anderen europäischen Land zu leben? Wieso von daheim weggehen? Und wieso, wenn schon weggehen, in Europa bleiben? Was kostet das? Und was hat das alles mit Mut zu tun?
Am 1. September 2015 habe ich mich am Hauptbahnhof von meinen Eltern verabschiedet und bin in den Zug Richtung Rumänien gestiegen, um dort ein Jahr meines Lebens zu verbringen. Europäischer Freiwilligen*dienst nennt sich die Initiative der EU, welche mir dies ermöglichte: Hier ein Bericht.
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KLeidung Schule
Draußen hat es 38 Grad, drinnen nicht viel weniger und trotzdem sitzen die Mädchen* mit langen Hosen und T-Shirts in der Schule. Warum? Weil es ihnen die Kleidungsvorschrift befiehlt, um die Burschen und Lehrer nicht abzulenken.
Schuluniformen sind ein viel diskutiertes Thema im Schulunterricht, fast jede_r Schüler_in musste schon mal einen Aufsatz über die Pros und Kontras von Schuluniformen schreiben. Worüber wir jedoch nie reden sind die Kleidungsvorschriften die für Mädchen* in der Schule gelten. Regeln auf die sie auf meist unangenehme Art und Weise hingewiesen werden. "Die Hose ist zu kurz für die Schule" und "Das lenkt die Burschen ab" sind Aussagen die sehr viele Schülerinnen* schon mal gehört haben.
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Anlässlich des Weltfrauen*tags veröffentlicht die AKS die Ergebnisse des SV-Genderreports für das Schuljahr 2016/17. Für diese Erhebung, welche im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr statt fand, wurden 876 AHSen und BMHSen der Sekundarstufe II angefragt, 238 Schulen nahmen teil, jedoch waren schlussendlich nur 175 Schulen für die Analyse relevant. Diese umfassen insgesamt 91.075 Schüler_innen aus AHSen und BMHSen in ganz Österreich.
Der Report zeigt auf, dass – trotz einer Mehrheit an Schülerinnen* – Frauen* nur knapp mehr als ein Drittel der Schulsprecher_innen stellen.
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Wenn es verschiedene Ansichten gibt, wird das am besten gemeinsam ausdiskutiert. Schwierig wird es, wenn eine Autoritätsperson im Spiel ist, die entscheidet, welche Note schlussendlich im Zeugnis steht. Dann kann die eigene Meinung zum Verhängnis werden.