4. August 2016
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Was war das für 1 Woche?

Sommerferien sind zwar etwas sehr Feines, können jedoch ziemlich eintönig werden, wenn man sich keine Abwechslung mit einem kleinen Abenteuer sucht. Eine gute Möglichkeit etwas Schwung und Farbe in die Ferien zu bringen sind Sommercamps, in denen man Vieles erlernt, neue Personen trifft und mit den gesammelten Erfahrungen wächst.

Pisana barvina paleta [1]

Die Sonne geht auf, die Schule geht zu Ende und neun Wochen voller Freizeit beginnen. Die meisten Schüler_innen warten schon ab Mai auf die Sommerferien, um sich auszuruhen oder all das zu erledigen, was sie während der Schulzeit versäumt haben. Binnen des Schuljahres ist es nämlich nicht so einfach, mit Schule und Hobbys zu jonglieren und in beiden Bereichen selbstgesteckte Ziele auch zu erreichen. Deshalb besuchen viele in den Ferien zum Beispiel Sportwochen, um sich eine Woche intensiv in einer oder mehreren Sportarten zu üben. Bei Musiker_innen sind vor allem Meister_innenklassen sehr beliebt, so bezeichnet man eine Woche in der Schüler_innen jeden Tag eine Stunde Unterricht nehmen und meist auch bei Kammermusikstunden sowie Orchesterproben teilnehmen und die restliche Zeit mit Üben verbringen. Auch in anderen Bühnenbereichen gibt es viele Sommerangebote, wie zum Beispiel Theaterwochen, die perfekt zum Ausarbeiten eines neuen Theaterstücks sind.

Viele nutzen in den Sommerferien auch die Zeit, um auf Sprachcamps ins Ausland oder im Inland zu fahren. Dies ist sehr hilfreich, wenn man in einer Sprache Nachholbedarf hat oder sich generell sehr für eine Sprache interessiert und sich selbst weiterbilden möchte. Ziemlich populär sind auch Pfadfinder_innencamps, da Jugendlichen der Raum zum Abschalten geschaffen wird. Jungen Personen wird die Möglichkeit geboten, die Natur kennen zu lernen und sich in ihr und mit ihr zurecht zu finden. Für kreativ Begabte gibt es ebenso Kreativwochen, in denen man verschiedene Zeichentechniken kennenlernt und die eigene Kreativität fördert.

Why that?

Solch intensive Wochen oder Ferienlager sind optimal, um abseits des Schulklimas Neues zu lernen und sich selbst weiter zu entwickeln. Menschen ändern sich, wenn sie auf Veränderungen treffen und dies können sie am besten, wenn sie eine neue Umgebung kennenlernen.

Was außerdem hinzukommt, ist, dass durch den weggefallenen Leistungsdruck das Lernen von neuen Sachen um einiges leichter fällt. In Sommercamps bekommt man ebenso die Möglichkeit neue Personen kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Sommercamps sind im Idealfall auch mulitkulturell besucht, wodurch die Teilnehmer_innen die Möglichkeit bekommen, neue Kulturen kennen zu lernen. Durch unterschiedliche Begabungen oder soziale Herkunft findet ein spannender Austausch statt. Man schafft Erfahrungen und somit auch Erinnerungen. Eigene Stärken können sich entfalten und man kann sich eine Woche intensiv auf eine Sache konzentrieren und diese ausbauen. Viele Jugendliche berichten, dass sie in einer Woche mehr gelernt haben als über das ganze Jahr, da konzentrierte und stetige Auseinandersetzung mit zB. einer Sprache viel intensiver auf einzelne Personen wirkt.

Compertus personalis [2]

Ich selbst habe viel von solchen Sommercamps profitiert. Mein Hobby war es, fast meine ganzen Sommerferien mit Sommercamps vollzustopfen um alles ausleben zu können, was ich während der Schulzeit nicht konnte. Ich habe von slowenischen Kreativwochen, über Englishweeks, Kammermusikwochen und AKS Seminaren bis hin zu Theaterwochen und vieles mehr besucht, also fast das ganze Sommercamprepertoire.

Solche Sommercamps können ziemlich viel Spaß machen und man nimmt sich so einige schöne Erinnerungen mit nach Hause. Falls ich euch jetzt auf den Geschmack gebracht habe, kann ich euch gleich das einmalige Sommerseminar der AKS anbieten, für welches ihr euch gleich hier online anmelden könnt.


 

[1] bunte Farbpalette

[2] persönliche Erfahrung

Was war das für 1 Woche? Foto: http://bit.ly/2aQayiC
Was war das für 1 Woche?