Schlagwort: feminismus


Portrait von Marie Curie Foto: Portrait von Marie Curie

Radioaktiver Feminismus

17. Januar 2020

Marie Sklodawska Curie wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren und wirkte als Physikerin und Chemikerin. Da Frauen* im zu Russland zugehörigen Teil Polens nicht zum Studium zugelassen waren, verbrachte sie ihr Leben in Frankreich und Studierte ab 1891 an der Sarbonne. 1897 begann sie damit, sich mit radioaktiven Substanzen, hauptsächlich mit der Strahlung von Uranverbindungen, zu beschäftigen und brachte erstmals das Wort „radioaktiv“ mit ihnen in Verbindung. Gemeinsam mit ihrem Ehemann* Pierre Curie entdeckte die beiden Elemente Polonium und Radium. Für diese Forschungsarbeiten erhielt sie 1903 den Nobelpreis für Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie. Erst vier Personen erhielten bis jetzt mehrere Nobelpreise, Marie Curie ist die einzige Frau* von diesen. Als ihr Ehemann starb, wurden ihr 1906 seine Lehrverpflichtungen übertragen. Zwei Jahre später begann sie, an der Sarbonne zu lehren – als erste Frau* und einzige Professorin*. In der Zeit des Ersten Weltkriegs begann sie, sich als Radiologin um die Pflege verletzter Soldaten* zu kümmern. In Folge dessen entwickelte sie einen Röntgenwagen, der Untersuchungen in Frontnähe erleichterte. Als der Erste Weltkrieg zu Ende war, setzte sie sich in der Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes für bessere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler*innen ein. Ebenfalls setzte sie sich für bessere Bedingungen für weibliche* und ausländische Studierende am Pariser Radium-Institut ein.

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Hell Hath No Fury like a Drag Queen Scorned

13. Dezember 2019

Jedes Jahr wird am Christopher Street Day (28. Juni) den sogenannten Stonewall Riots gedacht – den ersten großen Aufständen der LGBTQIAP+ Community 1 gegen die Polizeigewalt und -willkür, welcher queere Menschen ausgesetzt waren. Dabei wird auch heute noch oft auf eine der wichtigsten Aktivistinnen* der Community vergessen. Ihr Name ist...

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Meine Geburt - Frida Kahlo (malereikopie.de) Foto: Meine Geburt - Frida Kahlo (malereikopie.de)

Frida Kahlo – eine Rebellin

4. Dezember 2019

Frida Kahlo war eine mexikanische Künstlerin, Kommunistin und Ehefrau des Künstlers Diego Rivera. Jetzt wird sie als feministische Ikone gefeiert. Obwohl ihre Kunst nicht in einen Stil einzuordnen ist, bezeichnen sie einige als Surrealistin, worauf sie immer entgegnete:
“I am not a surrealist. I don't paint dreams or nightmares, I paint my own reality.”
Ihre Kunst war gesellschaftskritisch und stellte auch ihren Schmerz, Emotionen und ihre Vergangenheit da. Nicht nur Frida Kahlos Kunst ist bewundernswert, sondern auch ihre Lebensgeschichte.

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„#metoo – taboo“ in der Schule

25. März 2018

Gelächter im Klassenzimmer. „Me too, hahaha!“, der Englischunterricht wird auch immer unterhaltsamer. Denn kaum werden diese zwei Worte ausgesprochen, so nimmt plötzlich eine seltsame Atmosphäre den Raum ein: Es wird gelacht. Weil die ganze Situation ja so unglaublich witzig ist, oder?

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„Das passiert eben“

21. März 2018

Als Schülerin der Oberstufe eines Wiener Gymnasiums habe ich bereits viele Jahre meines Lebens in der Schule verbracht. Wenn ich so an die Jahre zurückdenke habe ich sowohl gute als auch schlechte Erinnerungen. Speziell die negativen Erfahrungen geben mir noch heute zu denken.

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Emanzen in den Unterricht!

19. Mai 2017

Von Wurzel x hoch 23 über die Anatomie einer Schnecke bis zur Erfindung der Glühbirne lernt mensch ja allerhand in der Schule. Die Entwicklung von Schüler*innen zu selbstsicheren jungen Leuten wird aber vernachlässigt – da heißt es dagegen ansteuern und mit emanzipatorischen Unterricht mitgestalten und verändern.

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