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Von Ibiza bis Türkis-Grün – eine Analyse

23. Januar 2020

Am 17. Mai 2019 wurde Österreich von einem politischen Erdbeben erschüttert, ausgelöst durch das wohl berühmteste Video der neueren österreichischen Geschichte. Die Auswirkungen sind bekannt: eine Neuwahl am 27. September, aus welcher die ÖVP mit Sebastian Kurz, sowie die Grünen mit Werner Kogler als die großen Sieger hervorgingen.

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Portrait von Marie Curie Foto: Portrait von Marie Curie

Radioaktiver Feminismus

17. Januar 2020

Marie Sklodawska Curie wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren und wirkte als Physikerin und Chemikerin. Da Frauen* im zu Russland zugehörigen Teil Polens nicht zum Studium zugelassen waren, verbrachte sie ihr Leben in Frankreich und Studierte ab 1891 an der Sarbonne. 1897 begann sie damit, sich mit radioaktiven Substanzen, hauptsächlich mit der Strahlung von Uranverbindungen, zu beschäftigen und brachte erstmals das Wort „radioaktiv“ mit ihnen in Verbindung. Gemeinsam mit ihrem Ehemann* Pierre Curie entdeckte die beiden Elemente Polonium und Radium. Für diese Forschungsarbeiten erhielt sie 1903 den Nobelpreis für Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie. Erst vier Personen erhielten bis jetzt mehrere Nobelpreise, Marie Curie ist die einzige Frau* von diesen. Als ihr Ehemann starb, wurden ihr 1906 seine Lehrverpflichtungen übertragen. Zwei Jahre später begann sie, an der Sarbonne zu lehren – als erste Frau* und einzige Professorin*. In der Zeit des Ersten Weltkriegs begann sie, sich als Radiologin um die Pflege verletzter Soldaten* zu kümmern. In Folge dessen entwickelte sie einen Röntgenwagen, der Untersuchungen in Frontnähe erleichterte. Als der Erste Weltkrieg zu Ende war, setzte sie sich in der Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes für bessere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler*innen ein. Ebenfalls setzte sie sich für bessere Bedingungen für weibliche* und ausländische Studierende am Pariser Radium-Institut ein.

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©Martha Schad Foto: ©Martha Schad

Sophie Scholl – Mitgründerin der Weißen Rose

3. Januar 2020

In München griffen im Sommer 1943 Student_innen gemeinsam mit einem ihrer akademischen Lehrer* Hitler offen an. Idealismus und die wachsende Abscheu vor der kriminellen Unmenschlichkeit des Regimes hatte eine Gruppe um Sophie Scholl und ihren Bruder Hans zusammengeführt. Der Name „Scholl“ weckt unmittelbar die Erinnerung an jene mutige Widerstandsbewegung - Weiße Rose.

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newsandletters.org Foto: newsandletters.org

Hell Hath No Fury like a Drag Queen Scorned

13. Dezember 2019

Jedes Jahr wird am Christopher Street Day (28. Juni) den sogenannten Stonewall Riots gedacht – den ersten großen Aufständen der LGBTQIAP+ Community 1 gegen die Polizeigewalt und -willkür, welcher queere Menschen ausgesetzt waren. Dabei wird auch heute noch oft auf eine der wichtigsten Aktivistinnen* der Community vergessen. Ihr Name ist...

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©Miriam Amann Foto: ©Miriam Amann

Das Schüler_innenparlament aus einer anderen Perspektive

11. Dezember 2019

Am 28.11.2019 war es wieder soweit. Endlich durften wir Schülerinnen* und Schüler* beim Vorarlberger Schüler_innenparlament unseren Senf zu jeglichen schulischen Themen dazugeben. Doch wie ist es eigentlich, nicht mitzureden?
Es wurde diskutiert. Sehr sogar und manchmal waren es spannende und interessante Diskussionen und manchmal konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Aber so kennt man das Schüler_innenparlament, kurz SiP. So bin ich das ja schon gewohnt gewesen als ehemalige Schulsprecherin. Doch dieses Jahr war es ein bisschen anders.

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Meine Geburt - Frida Kahlo (malereikopie.de) Foto: Meine Geburt - Frida Kahlo (malereikopie.de)

Frida Kahlo – eine Rebellin

4. Dezember 2019

Frida Kahlo war eine mexikanische Künstlerin, Kommunistin und Ehefrau des Künstlers Diego Rivera. Jetzt wird sie als feministische Ikone gefeiert. Obwohl ihre Kunst nicht in einen Stil einzuordnen ist, bezeichnen sie einige als Surrealistin, worauf sie immer entgegnete:
“I am not a surrealist. I don't paint dreams or nightmares, I paint my own reality.”
Ihre Kunst war gesellschaftskritisch und stellte auch ihren Schmerz, Emotionen und ihre Vergangenheit da. Nicht nur Frida Kahlos Kunst ist bewundernswert, sondern auch ihre Lebensgeschichte.

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