8. April 2018
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Black History Month – Teil 3: Laverne Cox

Schauspielerin, Produzentin, Aktivistin und Vorbild!

Der Februar war der "Black History Month". Wir finden es wichtig, diesen Monat zu unterstützen und wollen gleichzeitig aber auch das restliche Jahr nutzen, um auf diese Themen aufmerksam machen!

Der Black History Month wurde gegründet, um Errungenschaften und Beiträge der Black Community in der Geschichte anzuerkennen, auf sie aufmerksam zu machen und sie zu schätzen. Er umfasst den ganzen Februar und findet jährlich statt. Trotzdem sollte der Kultur und den dunkelhäutigen Menschen selbst nicht nur im Februar Respekt zugetragen werden, sondern im ganzen Jahr und jedes Jahr. In diesem Rahmen wollen wir deshalb einige verschiedene und wichtige Persönlichkeiten für den Black History Month vorstellen und die Errungenschaften in ihrem Leben, die auch solche für alle in der Black Community sind, aufzeigen und würdigen.

 

Laverne Cox wurde am 29. Mai 1984 in Mobile, Alabama geboren. Wie sie in einigen Interviews erwähnte, war sie sich bereits in ihrer Kindheit mit Übergriffen konfrontiert, da sie sich in den Augen ihrer Mitschüler_innen zu „feminin“ verhielt. Nach Abschluss ihres Schauspielstudiums am Marymount Manhattan College übernahm sie Nebenrollen in diversen Serien und Filmen und war Produzentin der Realityshow „TRANSForm Me“.

Größere Bekanntheit erlangte sie mit ihrer Rolle der Inhaftierten Sophia Burset in der beliebten US-amerikanischen Serie Orange Is The New Black. Aufgrund dieser Rolle wurde sie im Jahr 2014 für einen „Primetime Emmy Award“ nominiert. Eine weitere Nominierung erhielt sie für ihre im selben Jahr erschienene Dokumentation „The T Word“, einen Film über Transgender-Jugendliche, die von ihrem Alltag und dem Umgang mit Transphobie erzählen.

Laverne Cox nutzt ihre internationale Bekanntheit, um auf die Rechte von Transgender-Personen aufmerksam zu machen. In der Talkshow „Katie“ erklärte sie, dass der übermäßige Fokus auf Geschlechtsumwandlungen und Körper von Trans-Personen dafür sorge, dass man sich nicht mit den emotionalen Erfahrungen und der damit verbundenen Diskriminierung und Unterdrückung der Betroffenen auseinandersetze. Darüber hinaus wies sie daraufhin, dass Trans-Personen, vor allem Transgender Women* of Color, häufiger Opfer von Gewaltdelikten werden und unter einer weit höheren Arbeitslosenrate leiden als andere Bevölkerungsgruppen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Laverne_Cox_at_San_Francisco_Trans_March_2015.jpg Foto: Wikimedia Commons
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